Archiv für den Monat September 2017

Zombies und Wutbürger

Die rassistischen Traditionen im Osten lange vor Rostock-Lichtenhagen. Diese Geschichte mit dem Bus voll Geflüchteter, der in Clausnitz blockiert wurde. Und jetzt der aktuelle Wahlkampf mit den Merkel-muss-weg-Demonstranten:

Das alles erinnert mich schon an sowas hier:

Ein Gegenüber, das wie ein Mensch aussieht. Dieses Gegenüber reagiert aber nicht auf rationale Argumente. Es tritt in immer größer werdenden Rudeln auf und bedroht den braven Bürger in seiner gesicherten Existenz.

Und wirklich in Joachim Körbers „Die Philosophie bei The Walking Dead“ wird die These vertreten, dass der aktuelle Hype um Zombies Ausdruck der Angst der bürgerlichen, gebildeten Mitte vor dem Chaos ist.

(siehe auch Zombies und Ostdeutsche)

 

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consciousness & yoga

Anil Seth singt das bekannte Lied des Konstruktivismus, verweist darauf, wie unser Gehirn/Bewusstsein/wer-auch-immer uns einen kruden Mix aus Sinneswahrnehmung und unbewusster Interpretation durch Vorerfahrung als „Wirklichkeit“ anbietet. Soweit, so Watzlawick.
Was für mich inspirierend war: ICH bin keine alleinige Funktion des Gehirns sondern ICH bin aufs Engste mit meiner Lebendigkeit, mit meinem Körper verknüpft. Und hier wird deutlich, wohin die Reise geht, wenn ich Yoga betreibe oder eine andere Technik um hinter das Affengeschnatter zu schauen, wenn ich auf das lausche, was bleibt in der Stille. Wäre mein Bewusstsein eine reine Funktion des Gehirns, dann wäre da für den Atheisten rein gar nichts ohne das Affengeschnatter. Aber so wird klar, dass es um eine Spurensuche nach der eigenen Lebendigkeit auf einem präkulturellem Niveau geht: